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Landtagsabgeordnete
besucht Bürgermeister Krätschmer
(pd). Die Wetterauer
Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl (SPD) nutzt die Parlamentspause
für eine Sommerreise durch ihren Wahlkreis. Dabei stattete
sie Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer einen
Besuch ab, um sich über aktuelle Entwicklungen in der
Gemeinde zu informieren. Dabei standen die Themen Wirtschafts-
und Tourismusentwicklung im Vordergrund.
Krätschmer
berichtete über Projekte, die er in nächster Zeit
in Angriff nehmen möchte: Wir planen im Frühjahr
2011, die Dorfeingänge zu verschönern. In diesem
Zusammenhang muss auch noch einiges am Stockheimer Bahnhof
passieren, schließlich bekommen dort viele Bahnreisende
ihren ersten Eindruck von der Gemeinde, so Krätschmer.
Zwar habe sich mit dem Modellbahnhof, dem Bistro, der Kulturhalle
und dem Fahrradverleih das Erscheinungsbild schon massiv verbessert,
der Zustand des Bahnhofsvorplatzes sei ihm jedoch noch ein
Dorn im Auge. Wir brauchen dort einen ordentlichen Busbahnhof
mit Wendeschleife, wo das Ein- und Aussteigen sowie das Verladen
von Fahrrädern in den Vulkanexpress sicher vonstattengehen
kann, meint Krätschmer. Bei den dafür anfallenden
Kosten hofft der Bürgermeister auf eine finanzielle Förderung
durch das Land und den RMV - Forderungen für die Lisa
Gnadl ihre Unterstützung versprach.
Der Verwaltungschef
möchte außerdem das fehlende Teilstück des
Vulkanradwegs am Bahnübergang in der Bahnhofstraße
schließen. Zwar stünden dafür schon Fördergelder
bereit, jedoch solle der Lückenschluss zusammen mit der
notwendigen Sanierung der Bahnhofstraße erfolgen. Wann
es allerdings dazu kommt, steht noch in den Sternen,
so Krätschmer. Lisa Gnadl versprach auch hier Unterstützung.
Krätschmer
präsentierte der Landtagsabgeordneten zudem das neue
Faltblatt der Gemeinde, in dem für Besucher alles Wissenswerte
zur Gemeinde, dem Glauberg und den Keltenfunden zusammengefasst
ist. Der Bürgermeister rechnet damit, dass die
privaten Angebote für Besucher noch umfangreicher werden,
wenn die Nachfrage nach der Museumseröffnung steigt.
Wobei das internationale Interesse an Glauburg schon jetzt
erkennbar sei. Erst vor Kurzem hatte ich Besuch von
einem Bürgermeister aus Portugal, in dessen Gemeinde
auch keltische Funde gemacht wurden und der sich informieren
wollte, wie wir damit umgehen, berichtete Krätschmer.
Ein weiteres
Thema war das Glauburger Gewerbegebiet In der Au.
Krätschmer zeigte sich über das hohe Interesse an
den neuen Gewerbeflächen erfreut. Auch mehrere Glauburger
Firmen hätten Interesse bekundet, sich vergrößern
zu wollen. Daran sieht man deutlich, dass Glauburg als
Standort attraktiv ist. Die Gemeinde kann wirtschaftlich nicht
nur auf den Tourismus hoffen, sondern hat auch einen soliden
Bestand an ortsansässigen Firmen, die in Carsten Krätschmer
einen verlässlichen Ansprechpartner haben, so Gnadl
zum Abschluss.
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